Archive for the ‘Schnelles’ Category

Erdbeer-Buttermilch

Vergesst das abgepackte Zeug aus dem Supermarkt – hier kommt die einzig wahre Erdbeer-Buttermilch!

Man braucht für 3 Gläser:
150 g Erdbeeren
2 EL Zucker
500 ml Buttermilch

Und so schnell geht’s:
Erdbeeren waschen und von Blättern und Stielen befreien. Gründlich pürieren, Zucker und Buttermilch zugeben und weitere 30 Sekunden pürieren.

Guten Appetit!

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Geröstete Haferflocken

Wollte ich dieses archaische Knuspermüsli groß vermarkten, müsste ich es wohl besser „Crunchy Cereal“ oder ähnlich nennen. Doch da ich mit dieser primitiven Leckerei und ihrem Duft allerschönste Kindheitserinnerungen verbinde, bleibe ich beim altmodischen Namen „Geröstete Haferflocken“.  Schmecken super mit kalter Milch oder Naturjoghurt.

Man braucht für eine Portion:
5EL zarte Haferflocken
2 EL Zucker
1- 2  EL Butter

So einfach geht’s:
Haferflocken und Zucker in einem tiefen Teller mischen. Die Butter in der Pfanne schmelzen lassen, Haferflockenmix dazugeben und unter Rühren ein paar Minuten ganz leicht karamelisieren lassen.  Dabei sollten die Flocken leicht bräunen und sich mit dem geschmolzenen Zucker verbinden, aber bloß nicht zu dunkel werden. Denn dann schmeckt’s bitter.

Kann man direkt warm essen oder abkühlen lassen. Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Avocadocreme

Ein Klassiker der Texmex-Küche, kinderleicht herzustellen und  super zum Dippen von Tortillachips geeignet. Oder auch als Aufstrich, der frisches Fladenbrot oder Baguette zu einem leckeren Snack macht. Manche meiner Freunde schwören darauf, die Creme mit Hilfe von 1 bis 2 zerdrückten Knoblauchzehen und/oder etwas Tabascosauce würziger zu machen. Mein Geschmack ist das nicht so unbedingt, aber als Tipp sei es erwähnt.

Man braucht:
1 Avocado (schön reif, das heißt an einem Ende schon ein bisschen weich)
1 TL Zitronensaft
2 EL saure Sahne
Pfeffer
Salz

So geht’s:
Die Avocado längs halbieren, den Kern auslösen und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel auskratzen. Auf einen tiefen Teller geben, mit dem Zitronensaft beträufeln und mit einer Gabel fein zerdrücken. Saure Sahne, Salz und Pfeffer unterrühren. Fertig!

Weil die Creme mit der Zeit grau wird (Oxidation), sollte man sie möglichst frisch auf den Tisch bringen. Reste halten sich aber abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage, sieht dann halt bloß nicht mehr so schön grün aus.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Spaghetti mit Gurken und Lachs

Wahnsinn, Salatgurken für 22 Cent das Stück habe ich heute gekauft. Dabei ist die Gurke doch als angeblicher Ehec-Erreger längst rehabilitiert! Und wenn man sie durchgart wie in diesem Rezept, muss man sowieso keine Angst haben und darf den armen Gurkenbauern ruhig mal unter die Arme greifen. Die bleiben nämlich zurzeit vollkommen unverdient auf ihrer Ernte sitzen und müssen das schöne Gemüse vernichten. Schade drum.

Man braucht für zwei Portionen:
250 g Spaghetti
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 EL Margarine
2 EL Mehl
1 Tasse Wasser
1 kleiner TL Salz
150 g TK-Lachsfilet
75 ml Schlagsahne
1 Eigelb
1 EL Schmand
Salz, Pfeffer, Dillspitzen (getrocknet oder frisch)

So geht’s:
Die Gurke waschen, dünn schälen und längs halbieren. Mit einem Teelöffel die Kerne herauskratzen. Das verbleibende Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Den Lachs, gefroren oder leicht angetaut, in kleine Stücke schneiden.

Die Spaghetti nach Packungsangabe in Salzwasser garen. Währenddessen in einem Topf die Margarine erhitzen und Zwiebel- und Gurkenwürfel darin andünsten. Das Mehl überstäuben, unter Rühren eine Minute anschwitzen und mit dem Wasser ablöschen. Salz dazu, zum Kochen bringen und 3 Minuten köcheln lassen. Lachs und Sahne dazugeben, aufkochen, weitere 3 Minuten garen. Eigelb und Schmand in einer Tasse miteinander verquirlen und in die kochende Sauce rühren, danach die Sauce vom Herd ziehen. Mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Asiatisches Pfannengemüse mit Reis

Knackiges Gemüse in asiatischer Sauce: Dieses gesunde Schnellgericht erfreut nicht nur Vegetarier. Es lässt sich übrigens auch mit anderem Gemüse ergänzen, zum Beispiel Lauch, Bambussprossen oder Zwiebeln – was halt so da ist! Wer es gern etwas schärfer mag, kann auch zusätzlich asiatische Gewürze mit anbraten, zum Beispiel Ingwer oder eine Currymischung.

Man braucht für zwei Personen:
1 Tasse Parboiled-Reis
2 Tassen Wasser
1 große Mohrrübe
150 – 200 g Weißkohl
eine Handvoll Mungbohnensprossen
1/2 Paprikaschote (rot oder gelb)
1 EL Öl
2 EL Sojasauce
2 EL Apfelsaft
1 TL Speisestärke
1 Tasse Wasser
Salz

Und so geht’s:
Möhre schälen, Paprikaschote von Kernen und weißen Trennwänden befreien. Sprossen waschen. Kohl, Mohrrübe und Paprika in etwa 3 bis 4 cm lange, dünne Streifen schneiden.

In einem Topf zwei Tassen Wasser zum Kochen bringen. Halben gestrichenen Teelöffel Salz und den Reis hinzugeben, auf kleiner Flamme 16 bis 18 Minuten quellen lassen.

Wenn der Reis im Topf ist, eine große Pfanne (oder Wok, wer hat) auf dem Herd heiß werden lassen. Das Öl hineingeben und darin das Gemüse 7 Minuten unter ständigem Rühren auf mittlerer bis hoher Hitze anbraten. In einer Tasse Sojasauce, Apfelsaft, Speisestärke und etwas Salz verrühren. Über das Gemüse in der heißen Pfanne geben, mit einer Tasse Wasser ablöschen. Auf kleiner Flamme weitere 7 Minuten dünsten, dabei gelegentlich umrühren. Kocht die Flüssigkeit zu sehr ein, muss man etwas Wasser zugeben (das Gericht soll nicht trocken sein, sondern eine Sauce haben). Am Ende mit Salz abschmecken. Mit Reis servieren.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Müsli-Muffins

Die leckeren Müsli-Muffins haben einen psychologischen Vorteil gegenüber anderem Kuchen: Durch die Getreideflocken im Teig kann man sich einbilden, etwas richtig Gesundes zu essen – schließlich neutralisiert die enthaltene Haferkleie zumindest einen kleinen Teil des Cholesterins aus der Butter. Sie ist für den Geschmack des Gebäcks unverzichtbar und sollte höchstens zur Hälfte durch Margarine ersetzt werden.

Man braucht für zehn Muffins:
2 große Eier
80 Gramm Zucker
125 Gramm Butter
100 Gramm Weizenmehl
75 Gramm feinflockiges Müsli („Kindermüsli“)
halber Teelöffel Backpulver
nach Geschmack ein paar Schokostreusel

So geht’s:
Zehn Mulden eines Muffinblechs mit je einem Papierförmchen bestücken. Eier, Zucker und weiche Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Mehl, Müsli und Backpulver vermischen, dazugeben und nur noch kurz weiter rühren – Die Zutaten sollen gerade eben gleichmäßig vermengt sein. Den Teig in die Papierförmchen füllen, jeweils etwa einen Esslöffel. Als Deko kann man jetzt noch Schokostreusel obendrauf streuen. Damit wird das Gebäck automatisch attraktiver für Kinder 😉

Im Backofen bei 180 Grad (Gas Stufe 3) 20 bis 25 Minuten backen. Die Muffins sind fertig, wenn sie vom Rand her goldbraun werden. Am besten schmecken sie noch am selben Tag.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Linsen-Aufstrich

Was Deftiges zum Brot, aber bitte kein Fleisch? Aber gern: Dieser Aufstrich aus gelben Linsen ist lecker, einfach herzustellen und noch dazu wirklich preiswert. Er „funktioniert“ allerdings wirklich nur mit gelben Linsen, denn die braunen zerfallen beim Kochen nicht.

Man braucht für zwei bis drei Personen zum Brot:
1 EL Zwiebelwürfel
etwas Öl oder Butter zum Braten
1/2 Tasse gelbe Linsen
1 1/2 Tassen Wasser
1 EL Majoran
1/2 TL Salz
20 – 30 g Butter
Pfeffer

Und so geht’s:
Die Zwiebelwürfel im heißen Fett glasig andünsten.

Mit Wasser, Linsen und Majoran in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Zwischendurch umrühren und kontrollieren: Sollte das Wasser bereits vor Ende der Garzeit vollständig aufgesogen sein, muss man etwas Wasser dazugeben. Nach 20 Minuten sollen die Linsen beginnen zu zerfallen, und es soll kein Wasser mehr übrig sein.

Dann püriert man die Linsen mit Butter und Salz (wer keinen Pürierstab hat, kann die Linsen auch mit dem Löffel durch ein Sieb streichen) und schmeckt das Püree kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Lauwarm und frisch passt es hervorragend zu Baguette oder anderem frischen Weißbrot. Es kann aber auch kalt auf jedes andere Brot gestrichen werden. Im Kühlschrank hält es sich zwei Tage.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Gebackene Bananen

Gebackene Bananen kennt man aus dem Asia-Restaurant. Diese hier sind ohne den dort üblichen Backteig, dafür aber super-einfach herzustellen und ein tolles Rezept gegen spätabendlichen Süßhunger.

Man braucht für 2 Personen (als Nachtisch):
2 reife Bananen
Spritzer Zitronensaft (auch aus der Plastik-Zitrone möglich)
1 EL Butter
2 EL Honig
2 EL Rum

So geht’s:
Die Bananen schälen und der Länge nach halbieren. Jede Bananenhälfte dann noch einmal quer teilen, sodass sie nur noch halb so lang sind. Schnittflächen mit wenig Zitronensaft beträufeln. Butter in einer kleinen beschichteten Pfanne erhitzen. Bananenstücke von beiden Seiten goldgelb braten. Etwas an den Rand der Pfanne schieben. In die so frei gewordene Mitte Honig und Rum geben, verrühren und etwas hin und her schwenken. Die Bananen in der Sauce noch etwa 2 bis 3 Minuten auf niedriger Hitze ziehen lassen. Bananen mit der Sauce servieren. Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Rinderleber mit Zwiebeln und Kartoffelpüree

Bei diesem Gericht werden sich die Geister scheiden. „Bäh“ sagen manche, sobald sie das Wort „Leber“ nur hören. „Schuhsohle“ sagen andere, wenn sie sich an allzu gut durchgebratene Lebergerichte aus ihrer Kindheit erinnern. Und „lecker“ sagen die dritten. Leber ist preisgünstig und lecker, wenn sie richtig zubereitet wird. Wer sich für Lebergerichte erwärmt, sollte aber gut planen, denn nicht alle Metzger haben Leber im Programm. Oft gibt es sie nur an bestimmten Tagen. Leber war einige Zeit in Verruf geraten, weil sich in dem Reinigungsorgan Schadstoffe wie Blei oder Cadmium anreichern. Die Belastung soll aber in den vergangenen Jahren zurückgegangen sein. Auf der Haben-Seite verbuchen Innereien einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Es gilt wie immer: In Maßen genießen schadet nicht. Zur Leber passen gut Kartoffelpüree aus frischen Kartoffeln (Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de), gebratene Zwiebelringe und Apfelmus.

Zutaten für 4 Personen:
600 – 800 g Rinderleber
2 große Zwiebeln
etwas Mehl
Pfeffer, Salz
Butterschmalz
1 kg Kartoffeln
etwas Milch
Muskatnuss
500 – 600 g Apfelmus

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, schneiden, waschen, mit kaltem Wasser aufsetzen. Sobald sie kochen, in 20-25 Minuten garen. Wer sehr oft Kartoffeln kocht, für den ist ein Schnellkochtopf eine mögliche Alternative. Darin sind die Kartoffeln nämlich schon in 8-10 Minuten gar. Während die Kartoffeln garen, Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in Butterschmalz anbraten. Leber waschen, in Mehl wenden und mit Pfeffer würzen. Die Leberstücke auf jeder Seite 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Die Leber erst nach dem Garen salzen, damit sie keine schuhsohlenartige Konsistenz bekommt.  Die gegarten Kartoffeln mit einem Stampfer zerkleinern, Milch und Muskatnuss hinzufügen, kräftig mit dem Schneebesen durchrühren und noch einmal kurz aufkochen.

Zwiebeln über die Leber geben und heiß servieren. Dazu passt hervorragend Apfelmus. Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Gabriele Neumann

Pellkartoffeln mit Quark

Seltsamerweise richten sich viele Speisekarten in Kantinen offenbar nicht nach der Jahreszeit, sondern nach einem mysteriösen Fünfjahresplan. Nur so kann man erklären, dass in dieser Woche – bei durchschnittlich 30 Grad im Schatten – gleich in zwei Marburger Kantinen so sommerliche Gerichte wie Gulasch mit Kartoffelklößen oder Hackbraten mit Rotkohl und Kartoffelpüree gesichtet wurden. Wir wollen im Sommer lieber etwas leichteres essen, und dann kochen wir’s halt selbst. Pellkartoffeln mit Kräuterquark, das ist so ein Gericht, das man auch gut bei schweißtreibenden Temperaturen zu sich nehmen kann.

Zutaten für 4 Personen:
1 kg überwiegend festkochende Kartoffeln (neue)
500 g Quark (20 % Fett)
etwas Sahne oder Milch
Dill, Schnittlauch, Petersilie
Salz, Pfeffer, Senf

Zubereitung:
Kartoffeln mit Schale in reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und in 20 Minuten bei mittlerer Temperatur garen. Die Kräuter waschen, putzen und fein hacken und dann mit Quark und Milch oder Sahne mischen und glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer’s mag, kann auch etwas mittelscharfen Senf zum Quark geben. Je höher der Fettanteil im Quark, desto cremiger wird er – aber desto mehr Kalorien hat das Gericht natürlich auch. Aber insgesamt ist das Gericht auch mit 40%-Fett-Quark noch wesentlich leichter als ein schöner Hackbraten mit Rotkohl oder ein Gulasch mit Kartoffeln.

Wir sagen guten Appetit – und immer genug Wasser trinken.

von Gabriele Neumann