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Semmelknödel

Ein wunderbares Rezept zur Resteverwertung. Semmelknödel passen gut zu jeder Sorte Fleisch mit Soße. Und übriggebliebene Knödel kann man später in fingerdicke Scheiben schneiden, in Öl oder Butter goldgelb braten und mit Zimt und Zucker bestreut verschlingen. Sooo lecker!

Man braucht für 8 Knödel:
6 Brötchen vom Vortag (oder älter, siehe unten)
150 ml warme Milch
2 Eier
2 EL gehackte Petersilie
etwas Mehl
Salzwasser

So geht’s:
Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und mit der Milch übergießen. 10 Minuten stehen lassen. (Sammelt man sich die Brötchen über längere Zeit zusammen – wann hat man schon sechs Brötchen auf einmal übrig? – dann sollte man sie jeweils in Scheiben schneiden, so lange sie noch relativ frisch, also etwas weich sind. Danach lässt man sie in einer Schüssel oder offenen Papiertüte aushärten und merkt sich (Zettel dazulegen!), wie viele Brötchen man schon hat. Wenn man mit solchen  „Sammelbrötchen“ arbeitet, muss man sie etwas länger in der Milch ziehen lassen und außerdem bis zu 150 ml Wasser hinzugeben, damit sie nicht mehr knusprig sind.)

Dann fügt man die Eier und die Petersilie hinzu und verarbeitet das Ganze mit den Händen zu einem Kloßteig. Ist er sehr matschig, dann muss noch ein bisschen Mehl hinein. Aus dem Teig formt man mit angefeuchteten Händen acht Knödel, die man jeweils in Mehl wälzt und auf einem großen Teller zwischenlagert.

Etwa zwei Liter Wasser zum Kochen bringen, einen TL Salz hinzugeben. Jetzt die Temperatur herunterregeln und die Klöße vorsichtig mit einer Schöpfkelle oder einem großen Löffel hineingleiten lassen. Im heißen, gerade eben köchelnden Wasser etwa 15 bis 20 Minuten ziehen lassen. Den Deckel dabei nur gekippt auflegen, nicht schließen.

Knödel aus dem Wasser heben, fertig.

Guten Appetit!

vin OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn