Archive for the ‘Kuchen’ Tag

Schokoflockenkuchen

Den kann jeder, und er schmeckt auch praktisch jedem. Die meisten Zutaten werden mit Tassen abgemessen, das Zusammenrühren geht schnell , und beim Backen geht er toll auf und entwickelt sich zu einem supersaftigen Geburtstags-Picknick-Party-Vielzweck-Kuchen.

Man braucht für einen großen Kuchen:
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Öl (Sonnenblumen-, Raps- oder Keimöl)
1 Tasse Schokostreusel
4 Eier
1 Prise Salz
1/2 Fläschchen Backöl Butter-Vanille (alternativ 1 Vanillezucker)
1 Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure
Margarine für die Form

So geht es:
Eine Springform mit Rohrboden (Durchmesser 26 oder 28 cm) oder eine entsprechend große Kasten- oder Gugelhupfform einfetten.

Den Backofen auf 180 Grad einstellen, damir er schon mal ein bisschen warm wird.

Öl, Zucker,  Backöl, Eier und Salz mit dem Schneebesen cremig rühren. Mehl mit Backpulver verrühren und dazugeben. Schokostreusel und Mineralwasser auch. Dann alles schnell zu einem glatten Teig verrühren und sofort (damit die Kohlensäure nicht entweicht) bei 180 Grad für etwa 30 Minuten backen.

Es empfiehlt sich, nach der angegebenen Zeit mit einem Holz- oder Metallstäbchen in den Kuchen zu pieksen. Bleibt noch Teig daran kleben, dann muss der Kuchen noch ein Weilchen backen. Bleibt das Stäbchen sauber, ist der Kuchen fertig.

Für besondere Anlässe kann man den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit 100 Gramm geschmolzener Kuvertüre überziehen. Allerdings sollte man dann bedenken, dass es weitere 5 bis 6 Stunden dauert, bis die Glasur fest ist und man den Kuchen endlich anschneiden kann…

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Honigkuchen oder Frühstückskuchen

Lecker, nicht nur im Advent: der traditionelle friesische Honigkuchen.Dieser Kuchen kommt tatsächlich ganz ohne Fett aus. Und auch ohne Eier, was ihn für Allergiker attraktiv macht. Das mit dem Fett ist allerdings nur die halbe Wahrheit: In der friesischen Heimat meines Mannes, wo ich das Rezept kennen lernte, isst man den Honigkuchen in Scheiben geschnitten und mit einer großzügigen Schicht guter Butter bestrichen. Sehr lecker, und zwar nicht nur in der Adventszeit.

Zutaten:
125 g Honig
75 g Zucker
125 ml Milch
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakaopulver (ja, Nesquik etc. gehen auch!)
1 Prise Salz
Margarine und Mehl für die Backform

So geht’s:
Eine mittelgroße Kastenform einfetten und dünn mit Mehl ausstreuen.

Honig, Zucker und Milch in einem Topf lauwarm erwärmen und rühren, bis sich Honig und Zucker aufgelöst haben. Die Mischung darf nicht heiß sein, sonst funktioniert später das Backpulver nicht.

Mehl, Backpulver, Kakao und Salz in einer Rührschüssel gut vermischen. Die Honigmischung dazugeben und mit Holzlöffel oder elektrischen Rührgerät so lange verrühren, bis es keine Mehlklumpen mehr gibt.

Den Teig in die Backform gießen, im (nicht vorgeheizten) Ofen bei 160 Grad etwa 50 Minuten bis eine Stunde backen. Der Kuchen bräunt durch den Honig sehr stark, dennoch nicht zu früh aus dem Ofen nehmen, sonst ist er innen noch roh und klebrig. Garprobe mit Holz- oder Drahtstäbchen empfiehlt sich.

Nach dem Backen kann der Kuchen, gut verpackt, eine Ruhezeit von 2 bis 3 Tagen vertragen, ehe er serviert wird. Er wird dann weicher und aromatischer. Und ich empfehle allen Kalorientabellen zum Trotz: Butter drauf!

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn