Erdbeerbowle

Bowle gehört zu Sommerpartys wie Sonnenschirme und kalte Fleischbällchen. Hier kommt ein Klassiker: die gute alte Erdbeerbowle. Wer’s ohne Alkohol mag, ersetze sämtliche alkoholischen Getränke im Rezept durch Zitronenlimonade…

 

 

Das braucht man für eine Party mit 8 bis 10 Personen:
500 g möglichst kleine Erdbeern
2 EL Zucker
100 ml Pfirsichlikör
eine Flasche halbtrockenen Sekt
eine Flasche Weißwein

Und so geht’s:
Die Erdbeeren unter fließendem Wasser kurz abduschen. Blätter und Stiele entfernen und die Früchte halbieren (größere vierteln).

Dann bestreut man die Beeren mit dem Zucker, gießt das Likörchen an und wartet ein bis zwei Stunden. Schließlich noch Wein und Sekt – schön kalt bitte – dazugießen, und schon heißt es: Prost!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Erdbeer-Soufflé

Ein raffinierter Nachtisch für etwas fortgeschrittene Küchenzauberer. Aber die Mühe lohnt sich!

Man braucht für 4 Nachtisch-Portionen:
8 – 10 Löffelbisquits
350 g Erdbeeren
375 g Zucker
1 Vanillezucker
1 EL Weinbrand (optional)
4 Eier, getrennt in Eiweiß und Eigelb
Butter zum Einfetten

Und so geht’s:
Eine Aufflaufform einfetten. Die Kekse zerbröseln und auf dem Boden der Form ausbreiten. Erdbeeren waschen, gründlich trocknen und von Stielen und Blättern befreien. Halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf die Bisquits legen. Mit Weinbrand beträufeln, mit dem Vanillezucker und 3 EL vom Zucker bestreuen.

Eigelb mit etwa 3/4 des verbliebenen Zuckers zu einer dicken Creme schlagen. Eiweiß sehr steif schlagen, den restlichen Zucker und das Eigelb unterheben.

Die Eimasse über die Erdbeeren geben, glatt streichen und bei 180 Grad etwa 12 bis 15 Minuten backen – die Oberfläche soll goldgelb sein.
Gleich nach dem Backen servieren.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Erdbeer-Buttermilch

Vergesst das abgepackte Zeug aus dem Supermarkt – hier kommt die einzig wahre Erdbeer-Buttermilch!

Man braucht für 3 Gläser:
150 g Erdbeeren
2 EL Zucker
500 ml Buttermilch

Und so schnell geht’s:
Erdbeeren waschen und von Blättern und Stielen befreien. Gründlich pürieren, Zucker und Buttermilch zugeben und weitere 30 Sekunden pürieren.

Guten Appetit!

Semmelknödel

Ein wunderbares Rezept zur Resteverwertung. Semmelknödel passen gut zu jeder Sorte Fleisch mit Soße. Und übriggebliebene Knödel kann man später in fingerdicke Scheiben schneiden, in Öl oder Butter goldgelb braten und mit Zimt und Zucker bestreut verschlingen. Sooo lecker!

Man braucht für 8 Knödel:
6 Brötchen vom Vortag (oder älter, siehe unten)
150 ml warme Milch
2 Eier
2 EL gehackte Petersilie
etwas Mehl
Salzwasser

So geht’s:
Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und mit der Milch übergießen. 10 Minuten stehen lassen. (Sammelt man sich die Brötchen über längere Zeit zusammen – wann hat man schon sechs Brötchen auf einmal übrig? – dann sollte man sie jeweils in Scheiben schneiden, so lange sie noch relativ frisch, also etwas weich sind. Danach lässt man sie in einer Schüssel oder offenen Papiertüte aushärten und merkt sich (Zettel dazulegen!), wie viele Brötchen man schon hat. Wenn man mit solchen  „Sammelbrötchen“ arbeitet, muss man sie etwas länger in der Milch ziehen lassen und außerdem bis zu 150 ml Wasser hinzugeben, damit sie nicht mehr knusprig sind.)

Dann fügt man die Eier und die Petersilie hinzu und verarbeitet das Ganze mit den Händen zu einem Kloßteig. Ist er sehr matschig, dann muss noch ein bisschen Mehl hinein. Aus dem Teig formt man mit angefeuchteten Händen acht Knödel, die man jeweils in Mehl wälzt und auf einem großen Teller zwischenlagert.

Etwa zwei Liter Wasser zum Kochen bringen, einen TL Salz hinzugeben. Jetzt die Temperatur herunterregeln und die Klöße vorsichtig mit einer Schöpfkelle oder einem großen Löffel hineingleiten lassen. Im heißen, gerade eben köchelnden Wasser etwa 15 bis 20 Minuten ziehen lassen. Den Deckel dabei nur gekippt auflegen, nicht schließen.

Knödel aus dem Wasser heben, fertig.

Guten Appetit!

vin OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Geröstete Haferflocken

Wollte ich dieses archaische Knuspermüsli groß vermarkten, müsste ich es wohl besser „Crunchy Cereal“ oder ähnlich nennen. Doch da ich mit dieser primitiven Leckerei und ihrem Duft allerschönste Kindheitserinnerungen verbinde, bleibe ich beim altmodischen Namen „Geröstete Haferflocken“.  Schmecken super mit kalter Milch oder Naturjoghurt.

Man braucht für eine Portion:
5EL zarte Haferflocken
2 EL Zucker
1- 2  EL Butter

So einfach geht’s:
Haferflocken und Zucker in einem tiefen Teller mischen. Die Butter in der Pfanne schmelzen lassen, Haferflockenmix dazugeben und unter Rühren ein paar Minuten ganz leicht karamelisieren lassen.  Dabei sollten die Flocken leicht bräunen und sich mit dem geschmolzenen Zucker verbinden, aber bloß nicht zu dunkel werden. Denn dann schmeckt’s bitter.

Kann man direkt warm essen oder abkühlen lassen. Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Avocadocreme

Ein Klassiker der Texmex-Küche, kinderleicht herzustellen und  super zum Dippen von Tortillachips geeignet. Oder auch als Aufstrich, der frisches Fladenbrot oder Baguette zu einem leckeren Snack macht. Manche meiner Freunde schwören darauf, die Creme mit Hilfe von 1 bis 2 zerdrückten Knoblauchzehen und/oder etwas Tabascosauce würziger zu machen. Mein Geschmack ist das nicht so unbedingt, aber als Tipp sei es erwähnt.

Man braucht:
1 Avocado (schön reif, das heißt an einem Ende schon ein bisschen weich)
1 TL Zitronensaft
2 EL saure Sahne
Pfeffer
Salz

So geht’s:
Die Avocado längs halbieren, den Kern auslösen und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel auskratzen. Auf einen tiefen Teller geben, mit dem Zitronensaft beträufeln und mit einer Gabel fein zerdrücken. Saure Sahne, Salz und Pfeffer unterrühren. Fertig!

Weil die Creme mit der Zeit grau wird (Oxidation), sollte man sie möglichst frisch auf den Tisch bringen. Reste halten sich aber abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage, sieht dann halt bloß nicht mehr so schön grün aus.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Spaghetti mit Gurken und Lachs

Wahnsinn, Salatgurken für 22 Cent das Stück habe ich heute gekauft. Dabei ist die Gurke doch als angeblicher Ehec-Erreger längst rehabilitiert! Und wenn man sie durchgart wie in diesem Rezept, muss man sowieso keine Angst haben und darf den armen Gurkenbauern ruhig mal unter die Arme greifen. Die bleiben nämlich zurzeit vollkommen unverdient auf ihrer Ernte sitzen und müssen das schöne Gemüse vernichten. Schade drum.

Man braucht für zwei Portionen:
250 g Spaghetti
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 EL Margarine
2 EL Mehl
1 Tasse Wasser
1 kleiner TL Salz
150 g TK-Lachsfilet
75 ml Schlagsahne
1 Eigelb
1 EL Schmand
Salz, Pfeffer, Dillspitzen (getrocknet oder frisch)

So geht’s:
Die Gurke waschen, dünn schälen und längs halbieren. Mit einem Teelöffel die Kerne herauskratzen. Das verbleibende Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Den Lachs, gefroren oder leicht angetaut, in kleine Stücke schneiden.

Die Spaghetti nach Packungsangabe in Salzwasser garen. Währenddessen in einem Topf die Margarine erhitzen und Zwiebel- und Gurkenwürfel darin andünsten. Das Mehl überstäuben, unter Rühren eine Minute anschwitzen und mit dem Wasser ablöschen. Salz dazu, zum Kochen bringen und 3 Minuten köcheln lassen. Lachs und Sahne dazugeben, aufkochen, weitere 3 Minuten garen. Eigelb und Schmand in einer Tasse miteinander verquirlen und in die kochende Sauce rühren, danach die Sauce vom Herd ziehen. Mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Schmorgurken (Gurkengemüse)

Geschmortes Gurkengemüse ist irgendwie ein bisschen in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie ich finde. Deshalb hier ein Klassiker der Gemüseküche: die gute alte Schmorgurke.

Man braucht für zwei Personen (als Beilage zu Salzkartoffeln oder Reis):
1  Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 EL Margarine oder Öl
1 EL Mehl
1/2 Tasse warmes Wasser
1 TL Salz
Pfeffer, Prise Zucker
100 ml Schmand

So geht’s:
Gurke waschen, dünn schälen, der Länge nach halbieren. Mit einem Teelöffel die Kerne herauskratzen und wegtun. Das verbleibende Fruchtfleisch in Scheiben von etwa 5 mm Dicke schneiden.

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.

In einem Topf Fett oder Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel darin anbraten, bis sie goldgelb sind. Dann die Gurkenstücke dazugeben und zusammen 3 Minuten dünsten. Mehl überstäuben und mit dem warmen Wasser ablöschen. Salz, Zucker und etwas Pfeffer hinzugeben, alles zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.

Schmand unter die Sauce rühren, nochmals erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Schokoflockenkuchen

Den kann jeder, und er schmeckt auch praktisch jedem. Die meisten Zutaten werden mit Tassen abgemessen, das Zusammenrühren geht schnell , und beim Backen geht er toll auf und entwickelt sich zu einem supersaftigen Geburtstags-Picknick-Party-Vielzweck-Kuchen.

Man braucht für einen großen Kuchen:
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Öl (Sonnenblumen-, Raps- oder Keimöl)
1 Tasse Schokostreusel
4 Eier
1 Prise Salz
1/2 Fläschchen Backöl Butter-Vanille (alternativ 1 Vanillezucker)
1 Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure
Margarine für die Form

So geht es:
Eine Springform mit Rohrboden (Durchmesser 26 oder 28 cm) oder eine entsprechend große Kasten- oder Gugelhupfform einfetten.

Den Backofen auf 180 Grad einstellen, damir er schon mal ein bisschen warm wird.

Öl, Zucker,  Backöl, Eier und Salz mit dem Schneebesen cremig rühren. Mehl mit Backpulver verrühren und dazugeben. Schokostreusel und Mineralwasser auch. Dann alles schnell zu einem glatten Teig verrühren und sofort (damit die Kohlensäure nicht entweicht) bei 180 Grad für etwa 30 Minuten backen.

Es empfiehlt sich, nach der angegebenen Zeit mit einem Holz- oder Metallstäbchen in den Kuchen zu pieksen. Bleibt noch Teig daran kleben, dann muss der Kuchen noch ein Weilchen backen. Bleibt das Stäbchen sauber, ist der Kuchen fertig.

Für besondere Anlässe kann man den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit 100 Gramm geschmolzener Kuvertüre überziehen. Allerdings sollte man dann bedenken, dass es weitere 5 bis 6 Stunden dauert, bis die Glasur fest ist und man den Kuchen endlich anschneiden kann…

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn

Asiatisches Pfannengemüse mit Reis

Knackiges Gemüse in asiatischer Sauce: Dieses gesunde Schnellgericht erfreut nicht nur Vegetarier. Es lässt sich übrigens auch mit anderem Gemüse ergänzen, zum Beispiel Lauch, Bambussprossen oder Zwiebeln – was halt so da ist! Wer es gern etwas schärfer mag, kann auch zusätzlich asiatische Gewürze mit anbraten, zum Beispiel Ingwer oder eine Currymischung.

Man braucht für zwei Personen:
1 Tasse Parboiled-Reis
2 Tassen Wasser
1 große Mohrrübe
150 – 200 g Weißkohl
eine Handvoll Mungbohnensprossen
1/2 Paprikaschote (rot oder gelb)
1 EL Öl
2 EL Sojasauce
2 EL Apfelsaft
1 TL Speisestärke
1 Tasse Wasser
Salz

Und so geht’s:
Möhre schälen, Paprikaschote von Kernen und weißen Trennwänden befreien. Sprossen waschen. Kohl, Mohrrübe und Paprika in etwa 3 bis 4 cm lange, dünne Streifen schneiden.

In einem Topf zwei Tassen Wasser zum Kochen bringen. Halben gestrichenen Teelöffel Salz und den Reis hinzugeben, auf kleiner Flamme 16 bis 18 Minuten quellen lassen.

Wenn der Reis im Topf ist, eine große Pfanne (oder Wok, wer hat) auf dem Herd heiß werden lassen. Das Öl hineingeben und darin das Gemüse 7 Minuten unter ständigem Rühren auf mittlerer bis hoher Hitze anbraten. In einer Tasse Sojasauce, Apfelsaft, Speisestärke und etwas Salz verrühren. Über das Gemüse in der heißen Pfanne geben, mit einer Tasse Wasser ablöschen. Auf kleiner Flamme weitere 7 Minuten dünsten, dabei gelegentlich umrühren. Kocht die Flüssigkeit zu sehr ein, muss man etwas Wasser zugeben (das Gericht soll nicht trocken sein, sondern eine Sauce haben). Am Ende mit Salz abschmecken. Mit Reis servieren.

Guten Appetit!

von OP-Redakteurin Sabine Nagel-Horn